Kanban-Board auf einen Blick
- Was?
- Visuelles Werkzeug zur Darstellung des Workflows
- Aufbau
- Spalten = Prozessschritte, Karten = Aufgaben
- Minimum
- 3 Spalten: To Do, In Progress, Done
- Varianten
- Physisch (Whiteboard) oder digital (Jira, Trello, Miro)
Wie ist ein Kanban-Board aufgebaut?
Ein Kanban-Board bildet deinen Arbeitsprozess horizontal ab. Die simpelste Version hat drei Spalten — aber du kannst es so fein aufgliedern, wie es dein Workflow verlangt.
Links stehen neue Aufgaben, rechts die fertigen. Dazwischen liegt dein Prozess. Typische Spalten sind Backlog → In Arbeit → Review → Done. Manche Teams ergänzen Spalten wie „Warten auf Feedback" oder „Testing".
Was gehört auf eine Kanban-Karte?
Jede Karte repräsentiert eine Aufgabe. Mindestens sollte draufstehen: Titel, Verantwortliche Person und Datum. Optional sind Priorität, Deadline oder Kategorie (z.B. Feature, Bug, Chore).
Halte die Karten kurz. Wenn eine Aufgabe zu groß ist, um in wenigen Tagen erledigt zu werden, brich sie herunter. Kleine Karten fließen schneller durch dein Board.
Physisches Board oder digitales Tool?
Beides hat Berechtigung. Ein physisches Whiteboard mit Post-its ist sofort sichtbar und macht Arbeit greifbar — ideal für Teams, die am selben Ort sitzen. Digitale Boards (Trello, Jira, Miro) eignen sich für Remote-Teams und bieten Extras wie Automatisierungen, Filter und Historien.
Mein Tipp: Starte physisch, um das Prinzip zu verinnerlichen. Wechsle digital, wenn du Metriken brauchst oder dein Team verteilt arbeitet.
Welche Fehler solltest du vermeiden?
Der häufigste Fehler: Zu viele Spalten, zu wenig Disziplin. Ein Board mit acht Spalten, das niemand pflegt, ist wertlos. Außerdem vergessen viele Teams das WIP-Limit — dann wird das Board zur endlosen To-do-Liste statt zum Steuerungsinstrument.