Swimlanes auf einen Blick
- Was?
- Horizontale Unterteilungen auf dem Kanban-Board
- Zweck
- Trennung nach Priorität, Team, Aufgabentyp oder Kunde
- Beispiel
- Expedite-Lane oben für dringende Aufgaben
- Richtwert
- 2-4 Swimlanes — mehr schafft Verwirrung
Wann brauchst du Swimlanes?
Solange dein Board übersichtlich ist, brauchst du keine Swimlanes. Sobald aber verschiedene Arbeitstypen durcheinanderlaufen — zum Beispiel Features, Bugs und Support-Tickets — bringen Swimlanes Ordnung ins Bild.
Welche Arten von Swimlanes gibt es?
Die häufigsten Varianten:
- Nach Priorität: Eine Expedite-Lane ganz oben für dringende Aufgaben, darunter normale Arbeit. Die Expedite-Lane hat oft ein WIP-Limit von 1 — nur ein Notfall gleichzeitig.
- Nach Aufgabentyp: Features, Bugs, technische Schulden — jeweils in einer eigenen Bahn. So siehst du auf einen Blick, wie viel Zeit in welche Kategorie fließt.
- Nach Team oder Person: Nützlich, wenn mehrere Teams ein Board teilen. Jedes Team hat seine eigene Bahn.
- Nach Kunde oder Projekt: In Agenturen oder Dienstleistungsunternehmen hilfreich, um Projekte visuell zu trennen.
Wie vermeidest du Swimlane-Chaos?
Weniger ist mehr. Zwei bis vier Swimlanes reichen für die meisten Teams. Wenn dein Board aussieht wie ein Excel-Sheet mit 20 Zeilen, hast du es übertrieben. Jede Swimlane sollte einen klaren Zweck haben — und eigene WIP-Limits bekommen.
Überprüfe regelmäßig, ob alle Lanes noch gebraucht werden. Eine leere Swimlane ist ein Signal, sie zu entfernen.