Vorlagen auf einen Blick
- Was?
- Fertige Board-Layouts für verschiedene Einsatzbereiche
- Formate
- Physisch (Whiteboard-Layout) und digital (Trello, Jira, Miro)
- Bereiche
- Softwareentwicklung, Marketing, Support, Personal
- Tipp
- Vorlage als Start nutzen — dann anpassen, nicht umgekehrt
Wie sieht ein Board für Software-Teams aus?
Software-Teams brauchen oft feinere Abstufungen, weil Code mehrere Qualitätsstufen durchläuft. Ein bewährtes Layout:
Spalten: Backlog → Refinement (WIP: 3) → Development (WIP: 4) → Code Review (WIP: 3) → QA (WIP: 2) → Done. Optional ergänzt du eine Expedite-Swimlane für Hotfixes.
Welches Board passt für Marketing-Teams?
Marketing-Aufgaben haben oft einen klaren Freigabeprozess. Ein bewährtes Layout:
Ideen → Briefing → In Produktion (WIP: 3) → Abstimmung → Freigabe → Veröffentlicht
Swimlanes nach Kanal (Social, Blog, E-Mail, Ads) helfen, den Überblick zu behalten. Das WIP-Limit in „Produktion" verhindert, dass zehn Texte gleichzeitig halbfertig herumliegen.
Wie organisierst du Support-Tickets?
Support-Teams profitieren besonders von Serviceklassen. Das Board:
Eingang → Triage → In Bearbeitung (WIP: nach Teamgröße) → Warten auf Kunde → Gelöst
Swimlanes nach Priorität (Kritisch, Hoch, Normal) sorgen dafür, dass dringende Tickets sofort sichtbar sind. Die „Warten auf Kunde"-Spalte ist wichtig — sie zeigt, wie viel Arbeit blockiert ist, weil Rückfragen offen sind.
Wie passt du eine Vorlage an dein Team an?
Nimm die Vorlage als Startpunkt, nicht als Gesetz. Nach zwei Wochen stellst du fest: Brauchen wir die Spalte wirklich? Ist das WIP-Limit passend? Fehlt ein Schritt? Passe an und iteriere. Ein gutes Kanban-Board entwickelt sich mit deinem Team — es ist nie „fertig".