Kanban vs. Scrum auf einen Blick
- Rhythmus
- Scrum: feste Sprints | Kanban: kontinuierlicher Flow
- Rollen
- Scrum: PO, SM, Team | Kanban: keine vorgeschriebenen Rollen
- Planung
- Scrum: Sprint Planning | Kanban: Replenishment bei Bedarf
- Änderungen
- Scrum: nach Sprintende | Kanban: jederzeit
Was sind die größten Unterschiede?
Der Kernunterschied liegt im Rhythmus: Scrum arbeitet in festen Zyklen (Sprints), Kanban im kontinuierlichen Fluss. Das hat Auswirkungen auf alles — von Planung über Rollen bis zur Erfolgsmessung.
Was haben Kanban und Scrum gemeinsam?
Mehr als du denkst. Beide sind agil, beide setzen auf Transparenz, beide nutzen ein Board. Und beide funktionieren nur, wenn das Team dahintersteht. Der Unterschied liegt nicht in den Werten, sondern in der Struktur.
- Beide visualisieren Arbeit auf einem Board
- Beide begrenzen Work in Progress (Scrum durch Sprint-Scope, Kanban durch WIP-Limits)
- Beide fördern kontinuierliche Verbesserung
- Beide setzen auf Selbstorganisation im Team
Wann nimmst du was?
Nimm Scrum, wenn du ein dediziertes Produktteam hast, das an einem klar definierten Produkt arbeitet und regelmäßige Liefertermine braucht. Scrum gibt Struktur und Rhythmus.
Nimm Kanban, wenn dein Team unterschiedliche Aufgaben parallel bearbeitet, Prioritäten sich häufig ändern oder du keinen festen Rhythmus brauchst. Typisch: Support-Teams, DevOps, Marketing.
Und wenn du beides willst? Dann schau dir Scrumban an — die Kombination beider Ansätze.