A
Agile Release Train
Ein Agile Release Train (ART) ist in SAFe ein langlaufendes Team aus 5-12 agilen Teams, die gemeinsam an einem Wertestrom arbeiten. Der ART wird über PI Planning synchronisiert und liefert in festen Zyklen (Program Increments).
Ausführlicher Artikel →B
Burndown Chart
Ein Burndown Chart zeigt auf einen Blick, wie viel Arbeit im Sprint noch übrig ist. Die x-Achse zeigt die Tage, die y-Achse den verbleibenden Aufwand. Im Idealfall geht die Linie gleichmäßig nach unten — in der Realität sieht es oft etwas wilder aus.
Ausführlicher Artikel →C
Cumulative Flow Diagram
Ein Cumulative Flow Diagram (CFD) zeigt, wie sich Aufgaben über die Zeit durch die verschiedenen Arbeitsphasen bewegen. Es macht Engpässe und Stau sichtbar — dort, wo die Bänder breiter werden, stockt der Flow.
Ausführlicher Artikel →D
Daily Scrum
Jeden Tag, 15 Minuten, im Stehen: Das Daily Scrum ist ein kurzes Synchronisations-Meeting des Entwicklungsteams. Jeder sagt, woran er arbeitet, was als Nächstes kommt und ob ihn etwas blockiert. Kein Status-Report für den Chef — sondern Teamabstimmung auf Augenhöhe.
Ausführlicher Artikel →Definition of Done
Wann ist „fertig" wirklich fertig? Die Definition of Done ist eine gemeinsame Checkliste, auf die sich das Team einigt. Sie verhindert, dass halbfertige Arbeit als „erledigt" durchgeht — zum Beispiel: Code geschrieben, getestet, dokumentiert und von einem zweiten Paar Augen geprüft.
Ausführlicher Artikel →Design Thinking
Design Thinking ist ein kreativer Problemlösungsansatz, der den Nutzer in den Mittelpunkt stellt. In sechs Phasen — von Verstehen bis Testen — entwickeln Teams innovative Lösungen, die echte Bedürfnisse adressieren statt Annahmen zu bedienen.
Ausführlicher Artikel →E
Extreme Programming
Extreme Programming (XP) ist eine agile Methode, die technische Exzellenz in den Mittelpunkt stellt. Pair Programming, Test-Driven Development und Continuous Integration sind typische XP-Praktiken, die für hochwertigeren Code sorgen.
Ausführlicher Artikel →I
Impediment
Ein Impediment ist alles, was das Team bremst: ein fehlender Zugang, eine unklare Anforderung, ein kaputter Build-Server, ein Teamkonflikt. Der Scrum Master sammelt diese Hindernisse und sorgt dafür, dass sie beseitigt werden — möglichst noch im laufenden Sprint.
Increment
Das Increment ist das greifbare Ergebnis eines Sprints — ein Stück funktionierende Software (oder ein anderes Produkt), das potenziell ausgeliefert werden könnte. Es muss der Definition of Done entsprechen und baut auf allen vorherigen Increments auf.
K
Kaizen
Kaizen bedeutet „Veränderung zum Besseren" und ist das Herzstück von Lean: kleine, kontinuierliche Verbesserungen statt großer Revolutionen. Jeder im Team darf und soll Vorschläge machen — nicht nur das Management.
Ausführlicher Artikel →Kanban
Kanban macht Arbeit sichtbar: Alle Aufgaben kommen auf ein Board mit Spalten wie „Zu tun", „In Arbeit" und „Fertig". Eine einfache Regel begrenzt, wie viel gleichzeitig laufen darf (WIP-Limit). So werden Engpässe sichtbar und der Arbeitsfluss verbessert sich.
Ausführlicher Artikel →L
Lean Management
Lean Management kommt aus der japanischen Automobilindustrie (Toyota) und zielt darauf ab, Verschwendung zu eliminieren und den Wertfluss zu optimieren. Alles, was keinen Mehrwert für den Kunden schafft, wird hinterfragt und idealerweise beseitigt.
Ausführlicher Artikel →P
Pair Programming
Zwei Entwickler, ein Bildschirm: Einer schreibt den Code (Driver), der andere denkt mit und reviewt in Echtzeit (Navigator). Das klingt nach Verschwendung, produziert in der Praxis aber weniger Fehler und bessere Lösungen.
Ausführlicher Artikel →Persona
Eine Persona ist eine fiktive, aber datenbasierte Beschreibung eines typischen Nutzers. Sie hilft Teams, sich in die Perspektive der Zielgruppe zu versetzen — mit Name, Foto, Zielen und Frustrationen. Besonders wichtig in Design Thinking und User-Centered Design.
Ausführlicher Artikel →Planning Poker
Planning Poker ist eine spielerische Schätzmethode: Jedes Teammitglied hält verdeckt eine Karte mit seiner Schätzung hoch, dann werden alle gleichzeitig aufgedeckt. Große Abweichungen lösen eine Diskussion aus — und genau darin liegt der Wert.
Ausführlicher Artikel →Product Backlog
Das Product Backlog ist die zentrale Wunschliste eines Produkts — nur dass sie streng priorisiert ist. Ganz oben steht, was den größten Wert bringt. Der Product Owner pflegt diese Liste und entscheidet über die Reihenfolge. Das Team arbeitet sich von oben nach unten durch.
Ausführlicher Artikel →Product Owner
Der Product Owner entscheidet, WAS gebaut wird — aber baut nicht selbst. Er kennt den Markt, spricht mit Stakeholdern, priorisiert das Product Backlog und sorgt dafür, dass das Team immer an der wertvollsten Aufgabe arbeitet.
Ausführlicher Artikel →R
Retrospektive
Am Ende jedes Sprints setzt sich das Team zusammen und fragt: Was lief gut? Was nicht? Was ändern wir beim nächsten Mal? Die Retrospektive ist das wichtigste Werkzeug für kontinuierliche Verbesserung — und oft das Meeting, das den größten Unterschied macht.
Ausführlicher Artikel →S
SAFe
SAFe (Scaled Agile Framework) ist ein Rahmenwerk, um agile Methoden in großen Organisationen mit vielen Teams zu skalieren. Es kombiniert Scrum, Kanban und Lean auf Team-, Programm- und Portfolio-Ebene.
Ausführlicher Artikel →Scrum Master
Der Scrum Master ist kein Projektleiter und kein Chef — sondern ein Ermöglicher. Er sorgt dafür, dass das Team ungestört arbeiten kann, räumt Hindernisse aus dem Weg und achtet darauf, dass Scrum korrekt gelebt wird. Denk an einen Coach am Spielfeldrand.
Ausführlicher Artikel →Scrumban
Scrumban kombiniert die Struktur von Scrum (Sprints, Rollen) mit der Flexibilität von Kanban (WIP-Limits, Flow). Es ist besonders nützlich für Teams, die von Scrum zu Kanban übergehen — oder das Beste aus beiden Welten wollen.
Ausführlicher Artikel →Sprint
Ein Sprint ist ein fester Arbeitszyklus von ein bis vier Wochen — das Herzstück von Scrum. Das Team nimmt sich ein klares Ziel vor, arbeitet fokussiert daran und liefert am Ende ein fertiges, nutzbares Ergebnis ab. Kein „fast fertig", sondern etwas Vorzeigbares.
Ausführlicher Artikel →Sprint Backlog
Das Sprint Backlog ist der Arbeitsplan für den aktuellen Sprint. Es enthält die aus dem Product Backlog ausgewählten Einträge plus den Plan des Teams, wie diese umgesetzt werden. Es gehört dem Team — niemand sonst darf es ändern.
Ausführlicher Artikel →Story Points
Story Points sind eine relative Schätzeinheit: Statt in Stunden zu schätzen, vergleicht das Team Aufgaben miteinander. Eine 5-Punkte-Story ist etwa doppelt so aufwändig wie eine 3-Punkte-Story. Das klingt ungenau, ist aber in der Praxis erstaunlich treffsicher.
T
Test-Driven Development
Bei TDD schreibt man zuerst den Test, dann den Code. Klingt verkehrt herum? Ist es auch — und genau darin liegt die Stärke: Der Test definiert, was der Code können muss, bevor eine Zeile Produktivcode existiert.
Ausführlicher Artikel →Timeboxing
Timeboxing bedeutet: Es gibt eine feste Zeitgrenze, und wenn die erreicht ist, ist Schluss — egal ob man „fertig" ist. In Scrum ist jedes Event timeboxed: Das Daily dauert maximal 15 Minuten, die Retro maximal 3 Stunden. Das verhindert endlose Meetings.
U
User Story
Eine User Story beschreibt eine Anforderung aus der Perspektive des Nutzers: „Als [Rolle] möchte ich [Funktion], damit [Nutzen]." Sie ist bewusst kurz gehalten und dient als Gesprächsgrundlage zwischen Product Owner und Team — nicht als fertige Spezifikation.
Ausführlicher Artikel →V
Value Stream Mapping
Value Stream Mapping visualisiert den gesamten Weg eines Produkts oder einer Dienstleistung vom Anfang bis zum Kunden. Dabei wird jeder Schritt analysiert: Schafft er Wert — oder ist er Verschwendung?
Ausführlicher Artikel →Velocity
Die Velocity misst, wie viel Arbeit ein Team durchschnittlich pro Sprint schafft — gemessen in Story Points. Sie ist kein Leistungsmaßstab, sondern ein Planungswerkzeug: Teams können damit abschätzen, wie viele User Stories in den nächsten Sprint passen.
W
WIP-Limit
WIP steht für „Work in Progress" — also angefangene, aber noch nicht fertige Arbeit. Ein WIP-Limit begrenzt die Anzahl gleichzeitig laufender Aufgaben pro Spalte auf dem Kanban-Board. Das Ziel: weniger Multitasking, mehr Fokus, schnellere Fertigstellung.
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