Meetings & Events auf einen Blick
- Wie viele?
- 4 Events pro Sprint
- Sprint Planning
- Was wird im nächsten Sprint umgesetzt?
- Daily Scrum
- Tägliches 15-Minuten-Standup
- Review & Retro
- Ergebnis zeigen + Prozess verbessern
Warum braucht Scrum feste Events?
Meetings ohne Ergebnis kennt jeder — und hasst jeder. Die Scrum Events sind das Gegenteil: Jedes hat einen klaren Zweck und eine fixe Zeitgrenze (Timebox). Wenn die Zeit um ist, ist Schluss — egal ob alle ausgeredet haben.
Das wirkt anfangs streng, schafft aber etwas Entscheidendes: Verlässlichkeit. Das Team weiß genau, wann es plant, wann es sich abstimmt und wann es reflektiert. Keine spontanen Meetings, keine Ad-hoc-Statusberichte.
Wie hängen die vier Events zusammen?
Die Events bilden einen Rhythmus innerhalb jedes Sprints:
- Sprint Planning (Sprint-Start) — Was nehmen wir uns vor? Das Team wählt Aufgaben aus dem Product Backlog und definiert ein Sprint-Ziel.
- Daily Scrum (Jeden Tag) — 15 Minuten Synchronisation. Woran arbeite ich? Was blockiert mich? Kein Statusbericht, sondern Teamabstimmung.
- Sprint Review (Sprint-Ende) — Das Ergebnis wird gezeigt. Stakeholder geben Feedback. Daraus entstehen neue Prioritäten.
- Retrospektive (Ganz am Ende) — Das Team fragt sich: Was lief gut? Was nicht? Was ändern wir? Hier wird der Prozess selbst verbessert.
Dieser Zyklus wiederholt sich Sprint für Sprint. Klingt monoton? Ist es nicht — weil sich Aufgaben, Herausforderungen und Erkenntnisse jedes Mal ändern.