Techniken auf einen Blick
- User Stories
- Anforderungen aus Nutzersicht beschreiben
- Planning Poker
- Aufwand im Team schätzen
- Burndown Chart
- Fortschritt im Sprint visualisieren
- Taskboard
- Aufgaben auf einem Board verfolgen
Warum reicht der Scrum Guide allein nicht aus?
Der Scrum Guide beschreibt das Framework — aber nicht, WIE du es im Alltag mit Leben füllst. Er sagt: „Es gibt ein Product Backlog." Aber nicht, wie du gute Einträge formulierst. Er sagt: „Das Team schätzt den Aufwand." Aber nicht, mit welcher Methode.
Genau hier kommen die Scrum-Techniken ins Spiel. Sie sind keine offiziellen Bestandteile des Frameworks, aber in der Praxis unverzichtbar. Die meisten Teams nutzen sie ab dem ersten Sprint — oft, ohne groß darüber nachzudenken.
Welche Kategorien von Techniken gibt es?
Die wichtigsten Techniken lassen sich in drei Gruppen einteilen:
- Anforderungen beschreiben: User Stories und die Definition of Done sorgen dafür, dass alle wissen, was „fertig" bedeutet.
- Aufwand schätzen: Planning Poker macht Schätzungen zum Teamspiel — und deckt dabei unterschiedliche Einschätzungen auf, die sonst unter den Tisch fallen.
- Fortschritt sichtbar machen: Burndown Charts zeigen auf einen Blick, ob das Team im Sprint im Plan liegt.
Womit solltest du anfangen?
Wenn du gerade erst mit Scrum startest, brauchst du nicht alle Techniken auf einmal. Starte mit diesen drei:
- User Stories — damit das Team versteht, was gebaut werden soll und warum.
- Definition of Done — damit es keine Diskussionen gibt, ob etwas „fertig" ist.
- Taskboard — damit jeder sieht, wer woran arbeitet und wo es stockt.
Alles andere (Planning Poker, Burndown Charts, Definition of Ready) kommt, wenn das Team seinen Rhythmus gefunden hat.